‘Zwischen Zwei Toden’ / In cooperation with FOR ART /19.02.26
Ein Kooperationsprojekt zwischen Installation, Performance, Szenografie und Alter Musik.
Ein lieber Freund, Johannes Keller, Musiker und Dozent an der Musikkhochschule Basel kam auf mich zu mit der Idee, die drei Totenmasken in das Projekt "Between Two Deaths" ("Zwischen zwei Toden") zu integrieren.
Der Event vom 19.02.2026 in der alten Von Tobel Bank an der Rittergasse wurde organisiert und gestaltet von University of Applied Sciences and Arts n/w, Schola Cantorum Basiliensis, Basel Academy of Music und Basel Academy of Art and Design in Kooperation mit FOR ART.
Ich freute mich über die spontane Entstehung des Auftrags und die Möglichkeit, meine Masken in diesem Rahmen einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Schön war der "kurze Spuk von einer Nacht" und die Energie und Synergie der künstlerischen Beiträge war mitunter vom Feinsten, ein Lichtblick von jungen Menschen, Studierende der oben erwähnten Institute, geschaffen mit viel Aufwand und Einsatz und künstlerischen Fähigkeiten, die zu überzeugen vermochten.
Die eine Nacht, die professionelle Zusammenarbeit hat für mich energetisch den Ausfall des Projektes "Totentanz" von 2024 kompensiert.
Die memorable Performance, die kombiniert mit szenographischen Elementen, Installationen, Tanz, Gesang Geflüster, alter Musik und Texten und hochmodernen musiktechnologischen Mitteln und flutenden Lichtstrahlern in den Gemächern und Katakomben der ehemaligen Bank stattfinden konnte, führte an einem Abend ein Publikum von etwa 300 Menschen zusammen. Mit Freude und einer gewissen Wehmut nach dem Tode meiner lieben Mutter vor Jahresfrist, sah ich den gekrönten “Gevatter Tod" im Aufgang des pompösen Treppenhauses dieser ehemaligen Privatbank über dem Publikum thronen. Auf das volle Leben erhebe ich mein Glas und freue mich, der alten Verpackungspappe diese neue Form und Ausdruck gegeben zu haben. Mögen wir alle im Angesicht unserer vergänglichen Existenz das Leben schätzen und nach Möglichkeit in vollen Zügen geniessen.
"Zwischen zwei Toden" - zwischen der meiner Eltern und meinem dereinst eigenen. See you!
bz / Kultur Basel ‘Totentanz’ Interview / Juli 2024
Einige Worte über meinen künstlerischen Zugang zum Thema Totentanz
“Wir leben jetzt auch wieder in struberen Zeiten”, hört man die Leute sagen – lange wurden diese sogenannt harten, schweren Zeiten im Reich der Vergangenheit angesiedelt. Doch mit Covid, Kriegen hier und dort, angeschwemmten Kleinkindern an mediterranen Küsten, klimatisch bedingten chaotischen Zuständen und nicht zuletzt auch der Möglichkeit, hierzulande freiwillig mit Hilfe von “Exit” Gevatter Tod frühzeitig zu begegnen, haben mich dazu veranlasst, mich künstlerisch mit dem Thema “Übergang” und “Tod” zu befassen.
Eine Serie meiner letzten malerischen Arbeiten “sprechen” von solchen Übergängen.
Arbeiten, die inspiriert sind von meiner persönlichen Betroffenheit mit den Greueltaten in Israel und der masslosen militärischen Gegenoffensive.
Als Enkelsohn eines Grossvaters, der in zwei Weltkriegen als Soldat seinen “Dienst” tat, war ich schon früh als junger Mann, der keinen Krieg selber erleben musste, interessiert und betroffen von den Kriegstraumata, die innerhalb unserer eigenen Familie spürbar waren.
In meiner Ausbildung im Lehramt für bildende Kunst schrieb ich Arbeiten über den Totentanz und einen Vergleich von Pest und Aids in der künstlerischen Darstellung. Bei der Recherche von Bildmaterialien und mittelalterlichen Texten aus dem Staatsarchiv wurde massiv bewusst, in welch privilegierte Zeit ich selber geboren worden bin.
Dass der Totentanz zu Basel von Frank Martin 1943 in seiner Entstehung spürbar inspiriert war aus der verheerenden Zerstörung vieler humanistischer Gedanken und Werte und der Bedrohung vom tödlichen faschistischen Geist jener Zeit, war für mich eine zusätzliche Motivation, meinen Teil zu dem leider abgesagten Projekt dieses Sommers beizutragen. Als Pascal Joray mich anfragte, ob ich als “Masken-Spezialist” auch Lust hätte, am Projekt mitzumachen, war das für mich Ehrensache.
Zur künstlerisch, technischen Umsetzung meiner Arbeiten, war für mich klar, dass ich diese Masken in derselben Technik gestalten werde, mit der ich schon meine Serie “Old Freaks” geschaffen habe. Es sind nun drei überlebensgrosse Totenmasken aus rezykliertem Karton und Papier entstanden, die für die bz professionell in ihrem besten Licht mit der Kamera eingefangen wurden. Das freut mich sehr.
“Nothing is wasted” !
2017 - 2021 Retrospektive
Im Pädagogischen Zentrum in Basel zeige ich Arbeiten aus meiner Schaffensphase der letzten vier Jahre. Die Ausstellung dauert vom 26.Oktober 2021 bis zum Sommer 2022. Es sind Bilder der Serie "Metacity" , "Animals" und "Native Americans" zu sehen. Daneben auch dreidimensionale Masken der Serie "Cardboard Heroes", welche im Mai in Ramstein Optik ausgestellt waren.
Es würde mich sehr freuen, dich/euch am Di. 26.Oktober um 18h - 19:30h zum Apéro und Werkgespräch begrüssen zu dürfen.
Metacity 2017
Animals / Exhibition at ‘Schmale Wurf’ 03.07 - 03.08.21
During July, my series of inks on paper of small animals will be exhibiting alongside my paintings of the beasts of the animal kingdom such as the orangutan meaning ‘Man of the Forest’, highlighting how animals can live in harmony with each other and their surroundings.
Showing at restaurant ‘Schmale Wurf’, Rheingasse 10, 4058 Basel.
Save the date - closing Finnissage is on Tuesday 3rd August 2021, from 17.00 - 19.00, hope to see you there!
‘Cardboard Heroes’ are coming to town….
Following in the footsteps of Jean Tinguely who in 1947 created Ramstein Optik’s first “art window”, I’m honoured that my ‘Cardboard Heroes’ will be exhibited in their prominent windows from 4th - 30th May 2021. Founded in 1899, Ramstein Optiks are now one of the largest independent opticians in Switzerland. Please find details below.
Made entirely out of cardboard and recycled paper materials, these 3D creations provide a window into considering our ways of consumption and what we perceive to be waste. The materials themselves provide forms and textures that give a sense of play allowing the characters to come to life.
Watch out too for another announcement soon about my next exhibition ‘The Great Teachers’ in June 2021, which will probably take place in Basel in the restaurant "Schmaler Wurf", restrictions allowing.
Stay safe and inspired.
Apéro: Dienstag 18.05.21
Video by Julian Gysin.
‘Make It Blue’ campaign
‘The Light Within’ exhibited at W1 Curates, Flannels Store, Oxford Street, London W1 as part of Make it Blue campaign on 18.03.21
Honoured to have my artwork ‘The Light Within’ exhibited as part of the ‘Make It Blue’ art campaign showing support and gratitude to all the front line workers in the NHS against the COV-19 pandemic which is part of a wider project to light the skyline with blue light every Thursday across the UK and globally.
Curated by W1curates and MakeItBlue, with thanks.